Die Stadt Moers sucht zur Verstärkung ihres Teams im Fachbereich Jugend zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter (m/w/d) als
Fachkraft im aufsuchenden Babybegrüßungsdienst
Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 8 TVöD. Die tarifliche Stufenzuordnung erfolgt abhängig von der spezifischen Berufserfahrung. Es handelt sich um eine auf mindestens ein Jahr befristete Teilzeitbeschäftigung (19,5 Wochenstunden) im Rahmen einer Krankheitsvertretung.
Der Babybegrüßungsdienst der Stadt Moers besucht Familien mit Neugeborenen im gesamten Stadtgebiet. Ziel ist, frühzeitig zu informieren, zu stärken und bei Bedarf passgenaue Unterstützung zu vermitteln – niedrigschwellig, freiwillig, vertraulich und kultursensibel. Wir arbeiten im Netzwerk Frühe Hilfen, kooperieren mit Geburtskliniken, Hebammen, Kinderärztinnen/Kinderärzten, Kitas, Beratungsstellen und Jugendhilfe.
Die Stadtverwaltung Moers versteht sich als ein moderner und dienstleistungsorientierter Anbieter von kommunalen Serviceleistungen. Aktuell sind mehr als 1.550 Mitarbeitende für die Belange der Bürger und Bürgerinnen tätig.
Die Grafenstadt Moers ist mit ihren über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine beliebte Wohn- und Einkaufsstadt am linken Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. In der liebevoll restaurierten Altstadt laden Geschäfte und Gastronomiebetriebe zum Bummeln ein. Zentral und rathausnah gelegen lädt auch der Schlosspark am Moerser Schloss zum Verweilen ein.
Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
Aufsuchende Familienbesuche
- Terminierung, Vorbereitung und Durchführung von Erst- und ggf. Folgebesuchen bei Familien mit Neugeborenen
- Überreichen und Erläutern des Babybegrüßungspakets (Informationsmaterialien, lokale Angebote, kleine Willkommensgeschenke)
- Niedrigschwellige Erstberatung zu Fragen rund um die erste Zeit mit dem Kind (z. B. Bindung, Schlaf, Ernährung/Stillen, Entwicklung, Gesundheit/Prävention, Alltagsorganisation, Geschwister, Elternwohlbefinden)
- Erhebung von Unterstützungsbedarfen
Information, Beratung und Stärkung
- Vermittlung praxisnaher Informationen zur frühkindlichen Entwicklung, zum sicheren Aufwachsen (z. B. Unfallprävention, SIDS-Prävention, Impfkalender), zu Frühen Hilfen, Familienleistungen (Elterngeld, Kindergeld, Familienpass), Betreuungswegen (Kita/Tagespflege) und Angeboten der Familienbildung
- Beratung zu Alltagsfragen (z. B. Handling des Säuglings, Signale lesen, Schlafumfeld gestalten, Stillen/Flaschenernährung) im Rahmen der jeweiligen Profession
- Stärkung der elterlichen Kompetenzen und Ressourcen, Förderung gelingender Übergänge (Schwangerschaft – Geburt – Wochenbett – Alltag)
Lotsen- und Netzwerkfunktion
- Bedarfsgerechte Weitervermittlung in passgenaue Angebote (Hebammenhilfe, Kinderärztliche Versorgung, Familienhebammen/-Gesundheitsfachkräfte, Eltern-Kind-Gruppen, Frühe Hilfen, Erziehungs- und Schwangerschaftsberatung, Jugendhilfeleistungen, sozialräumliche Projekte)
- Enge Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Frühe Hilfen
- Dokumentation der Besuche
Ihre Qualifikation:
- Abgeschlossene Ausbildung als Erzieherin/Erzieher, Heilerziehungspflegerin/ Heilerziehungspfleger mit staatlicher Anerkennung oder als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in, Pflegefachfrau/-mann, Hebamme/Entbindungspfleger/in
oder
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Heilpädagogik oder Kindheitspädagogik mit staatlicher Anerkennung oder vergleichbarer erziehungswissenschaftlicher bzw. (sozial-) pädagogischer Hochschulabschluss
Für beide Alternativen gilt außerdem zwingend:
- Führerschein Klasse B und Bereitschaft zur Nutzung des privaten Pkw gegen Aufwandsentschädigung
Ferner werden erwartet:
- Erfahrung in Arbeit mit (werdenden) Eltern und Säuglingen/Kleinkindern oder in den Frühen Hilfen/Familienbildung
- Sicheres, wertschätzendes Auftreten; kultursensible, ressourcenorientierte Haltung; Fähigkeit zum aufsuchenden Arbeiten
- Interkulturelle Kompetenz